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Projektinhalt und -ziel

Ausgangsposition und Aufgabenstellung: 

Im Burgenland leiden derzeit ca. 4.000 - 5.000 Menschen an demenziellen Erkrankungen; davon stellt die Alzheimerkrankheit mit ca. 60-70 % die häufigste Form dar. Das Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmendem Alter.  Die Zahl der  Demenzkranken wird sich bis zum Jahr 2050 in etwa verdoppeln. Im Alter von 65 und 69 Jahren erkrankt jeder Zwanzigste daran, zwischen 80 und 90 ist schon fast jeder dritte Mensch hiervon betroffen.
Anders als ein Herzinfarkt schleicht sich Demenz nahezu unbemerkt ein. Anfangs treten kleine Fehler auf, der Beginn der Erkrankung wird von den Betroffenen und Angehörigen leicht übersehen. Wenn Demenzkranke durch ihre massive Vergesslichkeit oder andere Symptome auffallen, sind im Gehirn schon über Jahre massive Veränderungen mit bleibenden Schädigungen erfolgt.

Je früher daher eine Diagnose erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, durch rechtzeitige Maßnahmen den weiteren Verlauf der Erkrankung zu verzögern.

Demenz ist nach wie vor ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Pflegende Angehörige greifen oft erst zu spät auf bestehende Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung zurück bzw. sind überfordert, ein erforderliches Maßnahmenpaket für die individuellen Bedürfnisse des betroffenen Demenzerkranktem entsprechend seines Demenzstadiums und der gegebenen wohnlichen wie familiären Rahmenbedingungen zu finden.


 

Ziele               

 

 

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